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„Das Vierte“ als Gegenbeweis für SpOn-Regel 1

Seit Wochen fällt mir auf, dass mein Posting Neues Fernsehprogramm „Das Vierte“ mit flashiger Website vom 29. September eines der meistgelesenen ist. Den Grund dafür zu finden wäre einfach gewesen, aber ich habe es erst heute kapiert, als ich mir im Statistik-Tool unter „Referrals“ die „Search Phrases“ angeschaut habe.

Die Top 6:

# Search Phrase

Total Visits
Referred

Das sind also die sechs Suchphrasen, nach denen mein Blog im Oktober via Google am meisten gefunden wurde (weiter unten kommen noch mal ein paar andere Schreibweisen). Es ist zu vermuten, dass diese Leute sich nicht alle für die Usability der Flash-Website des neuen „Vierten“ interessierten, sondern eigentlich nur nach dem Programm suchten.

Das Problem: Bei den ersten drei Suchen ist mein Dokument der Top-Treffer in Google. HAHA. Nur bei der Phrase das vierte (mit oder ohne Anführungszeichen) ist wirklich der Sender ganz oben.

Was zeigt das? Gleich dreierlei:

Erstens haben die Typen, die die Website gebaut haben, wirklich nicht sonderlich viel Ahnung. Sie haben geschaut, dass sie bei „das vierte“ gefunden werden, aber alle anderen Queries waren ihnen relativ egal.

Und zweitens liefert es, jetzt wieder aus der Sicht des Suchenden, ein weiteres Beispiel dafür, dass die Google-Regel 1 vom Apparatschik wirklich nicht sinnvoll ist. Wer drei Wörter eingibt, bekommt ein viel schlechteres Ergebnis als der, der zwei eingibt.

Schliesslich heisst es, dass rund ein Fünftel meines Traffics vermutlich versehentlich bei mir landet. Ja nun. Zum Glück nicht vier Fünftel.

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