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Vom Hausarzt zum Spital: Zuweiser­management leicht gemacht

Zuweiserportale sind im Kommen. Sie sollen dazu führen, dass Spitäler, Hausärzte, Versicherer und Therapeuten durchgängig Daten zur Behandlung von Patienten teilen können.

Ein Zuweiserportal ist ein wichtiger Bestandteil des Zuweisermanagements eines Spitals, das darauf abzielt, Zuweiser ans Spital zu binden und die Kosten zu senken. Damit diese Ziele erreicht werden, muss das Zuweiserportal benutzerfreundlich sein: d.h. realen Arbeitsabläufen entsprechen und intuitiv bedienbar sein.

Diese Einsicht ist schon weit verbreitet und der Willen, die User mit einzubeziehen ist auch oft schon da. Leider reicht es unserer Erfahrung nach nicht aus, einfach zu fragen «Was wollt Ihr?». Wie kann man aber sonst herausfinden, was die User wirklich brauchen?

Am 24. Juni 2014 konnte ich die Erfahrungen von Zeix im Workshop Zuweisermangement der eHealth Consulting GmbH mit einem interessierten Fachpublikum teilen. Ich habe die Vor- und Nachteile verschiedener Methoden des Einbezugs von Usern diskutiert:

Vergleich User-Methoden
Vergleich User-Methoden

Fazit

Um ein benutzerfreundliches Zuweiserportal zu entwickeln muss man die Anforderungen aller Nutzergruppen kennen. Diese ermittelt man durch genaues Beobachten und nicht durch fragen «Was willst du»? Das so ermittelte Wissen können Experten (nicht Nutzer) – zunächst als Prototyp –  in eine benutzerfreundliche Lösung umsetzen. Diese kann bereits vor der Umsetzung (sogar vor Ausschreibung) mit Nutzern getestet werden.

Weitere Ausführungen zum Thema im Blogpost zur Consumerization von Software von Gregor Urech «4 Tipps für einfache Business-Software».

 

Beitragsbild: http://medizinernachwuchs.de/ratgeber/2011/12/tipps-fur-die-doktorarbeit-in-der-medizin-was-sollte-man-alles-beachten-welche-fehler-vermeiden

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