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Sekretärinnenapérografik

War in den letzten Tagen umzugsbedingt etwas blog-gehemmt. Was schade war, denn beim Aufräumen und (vor allem) Wegwerfen von bis zu 17 Jahre alten Unterlagen (die älteste Kiste stammte aus der Schulzeit.. 🙂 habe ich unzählige Usability-relevante Fundstücke entdeckt. Dabei wurde mir wieder klar, dass es zum wirklichen Live-Mitbloggen des Lebens noch weit ist. Etwas schönes zu scannen, zu kommentieren und hochzuladen dauert wohl mindestens zehn Minuten — Zeit, die man sich nachts um zwei nicht nehmen mag, wenn um acht die Zügelmänner kommen.

Einen sehr schönen Zettel habe ich gefunden. Auf der Rückseite eines Migros-Kassenzettels hatte ich nur ein Wort notiert: „Sekretärinnenapérografik“. Hatte in der Nacht keine Ahnung, wer das in welchem Zusammenhang gesagt hat. Inzwischen ist eine dumpfe Erinnerung hochgekommen, dass es Patrick Weiss von der Publicitas bei einem gemeinsamen Mittagessen gewesen sein könnte. Das würde erklären, warum ich nichts zum Schreiben ausser einem Kassenzettel dabei hatte.

Jedenfalls fand ich es sehr kraftvoll, um den Sachverhalt „unprofessionelle grafische Arbeit“ auf den Punkt zu bringen. Ich hatte vorher immer „WordArt“ gesagt, aber das ist nur eine müde Nennung des Tools. Sekretärinnenapérografik dagegen beschreibt das Ergebnis und ist ungleich intuitiver zu verstehen; und obendrein ist es noch etwas sexistisch, was immer beim Polemisieren hilft.

Vorsatz: Demnächst mal in einem Kundengespräch verwenden, um die Stimmung anzuheizen.

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