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Design for Good: Fridgy am World Usability Day 2018

Zum World Usability Day mit dem Thema «Design for Good or Evil?» präsentierte das Erfinderteam von «Fridgy» eine Lösung für ein drängendes Gesellschaftsproblem: Foodwaste.  Können  intelligente Community-Kühlschränke im öffentlichen Raum die Verschwendung eindämmen?

Das Thema des diesjährigen World Usability Day «Design for good or evil?» hat zu einem spannenden Programm geführt, inkl. einem Crash-Kurs in Ethik. Die Frage, was ist eigentlich ethisch gutes Design und was macht einen guten Designer aus, zog sich durch alle Veranstaltungen.

Klar auf der guten Seite ist «Fridgy» – ein intelligenter Community-Kühlschrank zur Vermeidung von Foodwaste in Privathaushalten. Fridgy soll auf der Strasse stehen – wie ein Selecta-Automat. Leute im Quartier können Lebensmittel dort hinterlegen und teilen mit anderen Fridgy-Nutzern die Infos, was in welchem Kühlschrank liegt. Der Check-in und Checkout-Prozess erfolgt über eine App, ebenso wie die Pflege der Geräte. Community-Features unterstützen die Motivation zum Mitmachen.

Als User-Experience-Partner begleiteten wir das Fridgy-Team, Alexander Nussbaum und Denis Shevchenko, an den World Usability Day.

Kann man Food Sharing digital sinnvoll unterstützen?

«Wow, Car Sharing gibt’s jetzt auch fürs Essen!», so eine der Testpersonen, die unseren selbstgebauten Prototyp für den intelligenten Community-Kühlschrank «Fridgy» bei Zeix im Labor testete.

An der Poster-Session zum World Usability Day präsentierten wir die Ergebnisse der User-Acceptance-Studie für das Gerät und die Community App zu Fridgy. Die Besucher bestätigten zentrale Findings: Fridgy stösst auf ehrliches Interesse und entspricht einem realen Bedürfnis bei Personen, die bereits auf Foodwaste sensibilisiert sind. Gleichzeitig sind die Anforderungen an die Convenience extrem gross: «Steht der in meiner Strasse?» Kann ich sehen, ob mein Lieblingsglacé drin ist?»

Die wichtigsten Ergebnisse unserer Labor-Studie im Sommer 2018 stellen wir unter diesem Post als Vortragsfolien zur Verfügung. Denn das Konzept ist noch nicht abgeschlossen – Fridgy braucht noch Erfahrungswissen von vielen Seiten!

Alexander Nussbaum erklärt Fridgy an der Poster-Session des WUD
Alexander Nussbaum erklärt Fridgy an der Poster-Session des WUD (Foto: Boris Baldinger)

Vortragsfolien «Fridgy: User Acceptance einer Social App gegen Foodwaste»

Wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse angeben, senden wir Ihnen das Dokument gerne kostenlos zu.

Sie erhalten die Präsentation in Kürze per E-Mail.

Gesucht: Förderkreis für Fridgy

Fridgy ist ein Projekt von Studenten. Sie sind nun auf der Suche nach weiteren Partnern für Distribution, Finanzierung und Knowhow zur Logistik. Interessierte schreiben an fridgy@mail.ch oder melden sich bei uns.

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